Allergiker aufgepasst: Peböck hat eine Lösung

Eigentlich produziert das niederösterreichische Familienunternehmen Peböck vorrangig Behälterwaschanlagen für die Food- und Nonfood-Industrie. Der Zufall brachte das Team rund um Sales Director Victor Graumann aber zum MAC500 – einem Luftreiniger, der Pollen und Viren den Garaus macht.

06.05.2022 Julia-Marie Schüßler 0 Kommentare 5 Likes
Pollen können Allergiker sehr belasten, der MAC500 von Peböck kann da eine Hilfe sein.

Pollen können Allergiker sehr belasten, der MAC500 von Peböck kann da eine Hilfe sein. Foto: Nine Koepfer – unsplash.com

Hasel, Birke, Erle: Für viele Allergiker sind diese Bäume Unheilbringer par excellence. Obendrauf machen dann noch Gräser und Getreide bis in den Sommer Betroffenen das Leben schwer. Wer besonders viel Pech hat, den hauen nicht nur die Frühblüher sondern hinzukommend auch noch Spätblüher wie Beifuß, Brennnessel und Ambrosia aus den Socken. Der Tag beginnt dann mit juckenden Augen, triefenden Nasen und kratzenden Hälsen – mehrmaliges Duschen ist bei vielen keine Seltenheit. Wer dieses Leid kennt, sucht nach Lösungen. Eine hat Peböck im Angebot: den Luftreiniger MAC500 in den Ausführungen s und c.

Von der Waschanlage zum Luftfilter

Eigentlich ist Peböck einer der führenden Hersteller für Behälterwaschanlagen für die Food- und Nonfood-Industrie. Das niederösterreichische Familienunternehmen wurde vor 40 Jahren von Helmut Peböck gegründet. In den Anfängen produzierte Peböck vor allem industrielle Waschanlagen für den Food-Bereich, wie zum Beispiel für Fleischbetriebe oder Backwarenhersteller.

„Mit der Zeit hat sich aber auch die Nonfood-Industrie als sehr interessante Branche herauskristallisiert“, sagt Victor Graumann, Sales Director und Mitglied der Geschäftsführung bei Peböck. Denn hier gibt es hohe Trocknung- und Reinigungsanforderungen. Pharma- und Automobilproduzenten würden beispielsweise zunehmend ihre Produkte in Mehrwegverpackungen liefern. „Die Nonfood-Branche gehört bei uns zu den wichtigsten Branchen“, sagt Graumann.

Verkaufsleiter und Mitglied der Geschäftsführung, Victor Graumann.

Sales Director und Mitglied der Geschäftsführung, Victor Graumann. Foto: Peböck

Und wie kommt man von industriellen Waschanlagen zum Luftfilter? „Das war eigentlich ein Zufall“, sagt Graumann. Als Handelsfirma arbeite Peböck für einen dänischen Lieferanten, der Desinfektionsanlagen produziere. Dabei handele es sich aber vor allem um Technologien, bei denen der Mensch bei Reinigung nicht im Raum sein darf. „Außerdem sind die Geräte teilweise so groß wie ein Kleinwagen. Sie können also nicht zum Beispiel in einem Besprechungsraum eingesetzt werden.“

Wirksam gegen Viren und Pollen

Auch wenn die Idee zum MAC500 zu Beginn der Corona-Pandemie entstand, sind seine Anwendungsgebiete viel weiter gedacht. „Wir wollten kein Produkt aufnehmen, was nach zwei bis drei Jahren eventuell wieder aus dem Sortiment genommen wird. Das ist nicht unsere Firmenphilosophie, mit der Not und Angst der Menschen Geld zu machen“, sagt Graumann. So ist der MAC500 nicht nur sehr effektiv gegen Viren einsetzbar, sondern auch gegen Pollen. „Denn Pollen haben auch eine Entzündungsquelle, einen Keim – und diese Zelle wird inaktiviert“, sagt Graumann. „Wir können zwar nicht die Allergie abschaffen. Aber für die eigenen vier Wände oder für das Büro ist es eine extreme Verbesserung“, so Graumann weiter.

Luftreiniger MAC500s Grau.
Luftreiniger MAC500s Grau. Foto: Peböck
Luftreiniger MAC500s Schwarz.
Luftreiniger MAC500s Schwarz. Foto: Peböck
Luftreiniger MAC500s Weiß.
Luftreiniger MAC500s Weiß. Foto: Peböck

Beim Modell „s“ handelt es sich nämlich um eine mobile Variante des Luftreinigers mit einem Gewicht unter zwei Kilogramm. Die Ausführung „c“ muss in die Wand und Decke eingebaut werden. „Ich sehe unsere Geräte nicht unbedingt auf der Verkaufsfläche, sondern eher in Besprechung- und Aufenthaltsräumen oder im Wohnbereich“, sagt Graumann. Geeignet sei der Luftfilter für 60 bis maximal 100 Kubikmeter, das entspricht einer Raumgröße von 25 Quadratmetern und einer Deckenhöhe von drei Metern. Im Einzelhandel seien die Interaktionen beispielsweise zu schnell und der Luftfilter könne einfach aufgrund der Größe nicht so gut platziert werden. In Behandlungs- und Wartezimmern von Ärzten hingegen sei er hervorragend einsetzbar.

 

Lufreiniger MAC500c Einbau 1.

Lufreiniger MAC500c Einbau 1. Foto: Peböck

Aktive Luftreinigung

Denn wie bereits gesagt, ist der MAC500 auch gegen Viren sehr effizient einsetzbar. Im Vergleich zu anderen Luftfiltern setzt Peböck nämlich auf eine spezielle UVC-Lampe. „Diese saugt im Medizinbereich Luft, die vorbeiströmt an und tötet Viren ab“, sagt Graumann. Produziert werde beim Einsatz des MAC500 „ganz wenig“ Aktivsauerstoff, die Werte lägen unter den EU-Richtlinien. Der Aktivsauerstoff sorge wiederum aber für einen produktiven Teil in der Reinigung. „Beim MAC500c wird zum Beispiel ein Teil der Anlage oben montiert und ein kleiner Teil Aktivsauerstoff ausgestoßen, der zu Boden sinkt und Viren tötet“, sagt Graumann.

Der MAC500 wird weitestgehend über den Webshop vertrieben, vereinzelt hat Peböck Raumausstatter als Partner. Die Kosten liegen bei der mobilen Version bei 594 Euro, Lieferengpässe gibt es für den Luftreiniger aktuell keine. „Luftreiniger haben wir viel mehr auf Lager, da schon viel mehr produziert wurde“, sagt Graumann. Dann steht einer pollenfreien Zeit in den eigenen vier Wänden nichts mehr im Wege.

Übrigens: Der Luftreiniger MAC500s konnte auch die Betreiber der App „Pollenwarndienst“ der Medizinischen Universität Wien überzeugen. Eine ausführliche Marktrecherche und ein Praxistest waren erfolgreich, sodass das Forschungsinstitut ab Mai 2022 eine breit angelegte Anwender-Studie mit Allergikern durchführen wird. Weitere Informationen über den Peböck Luftreiniger finden Sie hier.

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