Azubi-Mangel in Handel und Industrie

Firmen im Südwesten aus Handel und Industrie haben Probleme, ausreichend Auszubildende zu finden. Als Gründe werden ungeeignete oder gar keine Bewerbungen genannt. Für den diesjährigen Ausbildungsstart gibt es noch mehr als 6000 freie Stellen in Baden-Württemberg.

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18.08.2022 0 Kommentare 2 Likes

Stuttgart (dpa/lsw/jw) Die Unternehmen aus Industrie und Handel im Südwesten haben zunehmend Probleme, alle Ausbildungsplätze zu besetzen. Rund 43 Prozent der Unternehmen konnten 2021 nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen, wie aus einer bundesweiten Umfrage unter Unternehmen der Industrie- und Handelskammern hervorgeht, deren Ergebnisse für Baden-Württemberg der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. 2019, bei der letzten Umfrage, seien es noch 30 Prozent gewesen. 3567 Unternehmen im Südwesten beteiligten sich an der Umfrage, heißt es in einer Mitteilung des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK).

Mehr als 6000 freie Leerstellen in Baden-Württemberg

Gründe seien demnach vor allem keine geeigneten oder gar keine Bewerbungen. Der Umfrage zufolge hat das Gastgewerbe die größten Probleme, alle Ausbildungsplätze zu besetzen. Mehr als zwei Drittel der Unternehmen aus dieser Branche konnten nicht genügend Auszubildende finden. Spitzenreiter ist dagegen die Immobilienbranche, in der neun von zehn Unternehmen alle Plätze besetzen konnten.

Für den Ausbildungsstart im Herbst stünden laut BWIHK noch mehr als 6000 freie Lehrstellen im Land zur Verfügung. Wer noch keinen Ausbildungsplatz habe und nicht wisse, wie es nach der Schule weitergeht, solle nicht zögern und Kontakt zur IHK, der Arbeitsagentur oder direkt mit einem Betrieb aufnehmen, sagte Marjoke Breuning, Präsidentin der IHK Region Stuttgart, laut Mitteilung.

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