Die Top 5 Kartenspiele by liv.biz

liv.biz spielt – gerne und oft. Zum Einsatz kommen hier immer wieder Kartenspiele – neue und altbewährte. Unsere unangefochtene Top 5 haben wir Ihnen zusammengestellt. Damit wird der nächste Spieleabend mit Freunden und Familie auf jeden Fall ein Highlight.

20.06.2022 Julia-Marie Schüßler 0 Kommentare 5 Likes
Tutto, Wizard, Port Royal, Phase 10, Kartenspiel, Mau Mau

Die Top 5 Kartenspiele by liv.biz enthält echte Klassiker und spannende Newcomer. Foto: liv.biz

Wir haben es schon in unserem Podcast „frisch.im.biz“ offenbart: liv.biz liebt Spiele. Regelmäßige Spieleabende sind für uns ein Muss. Der eine kann verlieren, der andere nicht. Aber im Vordergrund steht für uns immer der Spaß, der im Alltag manchmal viel zu kurz kommt. Wer das Spielen verlernt hat und wieder anfangen möchte oder einfach Bock auf neue Spiel-Tipps hat, für den ist unsere Top 5 Kartenspiele genau das Richtige. Um es spannend zu machen, fangen wir mit dem fünften Platz an. Los geht’s!

Platz 5: Tutto von Abacusspiele

Tutto ist eine Kombination aus Würfel- und Kartenspiel für zwei bis 10 Spieler. Die Karten geben dabei vor, welche Würfelaufgaben erfüllt werden müssen. Pro Wurf muss einer von insgesamt sechs Würfeln rausgelegt werden, man hat in der Regel drei Würfe insgesamt. Es muss immer eine 5, eine 1 oder drei gleiche Ziffern gewürfelt werden – ansonsten ist der Zug vorbei. Bestimmte Ziffern und Kombinationen geben Punkte, manche Karten geben bei Erfüllen der Aufgabe Bonuspunkte. Ziel ist es, möglichst viele Punkte zu haben. Dabei können die Grenzen eigentlich selbst bestimmt werden – wir nehmen immer 10.000 Punkte. Wer zuerst den vereinbarten Wert erzielt hat, hat gewonnen.

Platz 4: Port Royal von Pegasus Spiele

Wer hier die Anleitung liest oder es von Freunden erklärt bekommt, ist erst einmal überfordert. Hier empfehlen wir: spielen! Wir geben einen kurzen Einblick ins Spielgeschehen: Aufgabe jedes Spielers ist es, Personen mit möglichst viel Einfluss zu kaufen. Jede Karte ist dafür mit entsprechenden Punkten versehen, je mehr Einfluss, desto höher natürlich die Kosten. Man bekommt entsprechend Geld, was man auch pro Runde mehren kann. Es gilt aber: Man muss strategisch handeln. Man darf nicht zu viel Geld horten, da eine spezielle Karte das Vermögen mit einem Schlag halbieren kann.

Möglichst schnell sollte man auf seine 12 Einfluss-Punkte kommen, dann ist das Spiel nämlich gewonnen. Innerhalb des Spiels gibt es zahlreiche Möglichkeiten, mehr Einfluss und Geld zu erlangen. Auch wenn es sich kompliziert anhört: Es ist unglaublich spannend und fesselnd, sobald man es einmal verstanden hat. Wir konnten ab dem zweiten Spiel richtig loslegen.

Platz 3: Phase 10 von Mattel

Phase 10 ist ein Spiel für zwei bis sechs Spieler. Jeder Spieler bekommt eine Karte, auf der die zu erfüllenden zehn Phasen gelistet sind. So gilt es in Phase 1 beispielsweise zwei Drillinge auszulegen.

Jeder Spieler bekommt zu Beginn zehn Karten, in der Mitte liegt ein Stapel von dem jede Runde eine neue Karte gezogen und neben den eine Karte abgelegt wird. Es gilt: Statt eine neue Karte zu ziehen, darf man auch die Karte des Spielers nehmen, der direkt vor einem selbst abgelegt hat. Wer ausgelegt hat, darf seine anderen Karten direkt nach Auslegen nur bei anderen Spielern anlegen. In der darauffolgenden Runde dann auch bei den eigenen.

Ziel ist es: Am Ende alle Karten abgelegt zu haben und das Spiel zu beenden. Denn auf diese Weise kann man Mitspieler am Auslegen hindern. Damit haben sie ihre Phase nicht absolviert. Wer Auslegen konnte, aber nicht beendet hat, hat noch Karten auf der Hand. Diese geben Punkte. Am Ende hat gewonnen, wer alle 10 Phasen erfolgreich beendet und am wenigsten Punkte hat.

Platz 2: Wizard von AMIGO

Platz 2 hat sich das Kartenspiel Wizard redlich verdient. Hielten es zunächst viele für ein Spiel für echte Gamer, entpuppte es sich schnell als massenfähiger Spielspaß. Zunächst sind die Regeln etwas überfordernd, hat man sie aber einmal verstanden, will man nicht mehr aufhören zu spielen. Wir versuchen es einmal „kurz“ zu erklären: Zunächst werden mindestens drei und maximal sechs Spieler benötigt. Die Spieleranzahl bestimmt schließlich die zu spielenden Runden: 20 (bei drei Spielern), 15 (bei 10 Spielern), 12 (bei fünf Spielern) oder 10 (bei sechs Spielern).

Gestartet wird in Runde 1 mit einer Karte pro Spieler, die Kartenanzahl steigt um eine weitere pro Runde. In der ersten Runde scheiden sich die Geister: Es gibt Varianten, da darf die eigene Karte vom jeweiligen Spieler nicht angesehen werden. Sie wird vielmehr vor den Kopf gehalten, sodass alle anderen sie sehen können. Dann wiederum gibt es die Option, sie sich selbst anzusehen und die anderen sehen sie nicht. Wie auch immer: Man muss nun die Anzahl der Stiche schätzen, die man womöglich bekommt. Alle Spieler schätzen und die geschätzte Stichanzahl darf nicht mit der tatsächlich möglichen übereinstimmen. Das heißt in Runde 1 mit drei Spielern dürfen jeweils nicht null, null und ein Stich angegeben werden. Der Letzte in der Runde (derjenige, der gegeben hat) muss dann gezwungenermaßen einen Stich angeben. Wer falsch schätzt bekommt Minuspunkte, wer richtig liegt bekommt 10 Punkte pro Stich plus 20 fürs Richtig-Liegen. Gewonnen hat natürlich der Spieler mit den meisten Punkten.

Es gibt die verschiedensten Karten mit den verschiedensten Funktionen. Alle hier aufzulisten, würde einen sehr langen Artikel bedeuten. Also einmal die wichtigsten: Der Zauberer (gekennzeichnet mit einem „Z“) schlägt alles – sofern er zuerst gelegt wird. Folgt auf den ersten Zauberer ein zweiter, ist der zweite nutzlos. Der Narr (gekennzeichnet mit einem „N“) ist eine Niete – mit ihm kann man rein gar nichts ausrichten. Es sei denn, er wurde als Erstes gelegt und es folgen ausschließlich Narren seitens der anderen Spieler. Dann gehört der Stich dem ersten Narren.

Weiterhin gibt es von vier Farben Karten mit den Ziffern 1 bis 13 – je höher, desto besser. Und last but not least gibt es eine Trumpf-Farbe: In der Mitte liegt immer ein Stapel mit den restlichen Karten, die nicht an die Spieler verteilt wurden. Die oberste muss umgedreht werden und bestimmt die Trumpf-Farbe. Sie schlägt immer dann Karten, wenn der Spieler, die zu bedienende Farbe nicht auf der Hand hat. Denn: Es muss immer die zuerst ausgespielte Farbe bedient werden. Besondere Regelungen gibt es, wenn ein Zauberer oder Narr zuerst aufgedeckt wird. Beim Zauberer darf der Gebende die Trumpffarbe bestimmen, bei einem Narren gibt es keine.

Sie sehen, es gibt sehr viele und auch individuelle Regeln, die sich einzelne Spielergruppen noch dazu überlegen. Unser Tipp auch hier: Einfach spielen, dann hat man es schnell drauf.

Platz 1: das klassische Kartenspiel

Wir können nicht anders, als diesen Klassiker auf Platz 1 unseres Rankings zu setzen. Mit Mau Mau sind wir aufgewachsen, das Trinkspiel „Kartenpusten“ war ein Muss während der Studienzeit. Zur Erklärung: Beim „Kartenpusten“ wird ein Stapel Karten auf ein Glas gelegt. Nacheinander pustet jeder Spieler möglichst wenige Karten herunter. Der Spieler, der am Ende keine Karten mehr auf dem Glas vorweisen kann, hat verloren und muss das Glas trinken. Wie gesagt: Ein Spaß in Studienzeiten, der nicht unbedingt nachgemacht werden muss oder eben auch als alkoholfreie Variante mit Wasser und Säften gespielt werden kann.

Hat man sogar zwei Decks zur Verfügung eröffnen sich noch weitere Möglichkeiten: Canasta und Rommé zum Beispiel. Da es sich auch hier um echte Evergreens handelt, verzichten wir auf eine Erklärung.

 

Hinweis: Artikel enthält werbliche Inhalte.

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