Höhere Preise für Schreibwaren und Zeichenmaterialien

Pünktlich zum neuen Schuljahr müssen die Verbraucher für Schreibwaren und Zeichenmaterialien 12,4 Prozent mehr bezahlen als vor einem Jahr. Gründe dafür sind die anhaltende Papierknappheit und die steigenden Kosten der Papierproduktion.

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29.08.2022 0 Kommentare 0 Likes

Erfurt (dpa/th/jw) Pünktlich zum Anfang des neuen Schuljahres sind Schreibwaren und Zeichenmaterialien deutlich teurer als vor einem Jahr. Verbraucher müssen dafür im Juli 12,4 Prozent mehr zahlen als noch im Vorjahresmonat, wie das Thüringer Landesamt für Statistik am Freitag mitteilte. Damit liegt die Preissteigerung nochmal deutlich über der aktuellen Inflation in Thüringen – diese lag um 7,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.

Die größten Preissteigerungen gab es den Angaben zufolge bei Druckerpapier (plus 19,4 Prozent) sowie Schulheften und Zeichenblöcken (plus 17,3 Prozent). Begründet wurde die Preissteigerung unter anderem mit der anhaltenden Papierknappheit sowie zunehmenden Kosten in der Papierproduktion.

Auch für Füllhalterpatronen (plus 15,2 Prozent) und Aktenordner, Locher oder andere Büroartikel (plus 15,4 Prozent) mussten die Thüringerinnen und Thüringer deutlich mehr investieren. Die Preise für Füllhalter, Kugelschreiber oder Ähnliches (plus 0,4 Prozent) sowie Schulranzen oder Schulrucksäcke (plus 2,5 Prozent) sind hingegen moderater als die Verbraucherpreise insgesamt gestiegen.

Auch eine kleine Feier zur Schuleinführung wird den Statistikern zufolge teurer. Für Bratwürste (plus 23,8 Prozent) und frische Brötchen (plus 18,5 Prozent) sowie Grillsoße, Sojasoße, Salatdressing oder Ähnliches (plus 20,3 Prozent), aber auch für Senf und Ketchup (plus 11,4 Prozent) müssen die Verbraucher deutlich mehr zahlen.

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