Inflation lässt Einzelhandel einbrechen

Die hohe Inflation und die Angst vor explodierenden Heizkosten lassen die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern weniger einkaufen. Dies führte zu einem Umsatzrückgang von 4,7 Prozent im Vergleich zum Juni 2021.

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29.08.2022 0 Kommentare 0 Likes

Schwerin (dpa/mv/jw) Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern kaufen infolge von hoher Inflation und Angst vor explodierenden Heizkosten weniger ein. Der Umsatz des Einzelhandels im Nordosten ging im Juni preisbereinigt um 4,7 Prozent im Vergleich zum Juni 2021 zurück. Das geht aus Daten hervor, die das Statistische Amt des Landes am Montag veröffentlichte. Dabei betrug das Minus im Lebensmitteleinzelhandel 1,9 Prozent, im restlichen Einzelhandel 7,4 Prozent. Bundesweit lagen die Umsätze im Juni real sogar 8,8 Prozent unter Vorjahresniveau.

Eine rasche Besserung der Kauflaune ist nicht zu erwarten. Nach einer Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) sind die Menschen in der Bundesrepublik derzeit bei Einkäufen und Anschaffungen so zurückhaltend wie lange nicht mehr. Auch in den kommenden drei Monaten sei mit einer schwachen Konsumstimmung zu rechnen, fasste der Verband das Ergebnis seines monatlich erstellten Konsumbarometers Anfang August zusammen.

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