Nonfood meets Food and becomes Super-Nonfood

Food + Nonfood = Super-Nonfood – eine simple wie geniale Formel, die eines der "Sieben Neuen Weltwunder" seit über 2000 Jahren zusammenhält. Mehr zu dieser außergewöhnlichen Food-Nonfood-Mischung erfahren Sie in unserem heutigen "Nonfood-Wort zum Sonntag".

10.07.2022 Julia-Marie Schüßler 0 Kommentare 2 Likes

Egal ob Asterix und Obelix, Batman und Robin, Sherlock und Watson, Black und Decker, Peek und Cloppenburg oder Hennes und Mauritz – die Mischung macht’s. Zwei unterschiedliche Komponenten fügen sich zusammen und werden ein geniales Neues. Das funktioniert bei Menschen, fiktionalen Charakteren und in der Nonfood-Branche. Was wäre Sherlock ohne Watson und Hennes ohne Mauritz? Dann würde das schwedische Textilhandelsunternehmen nicht H & M, sondern nur „H“ oder eben „M“ heißen. Komisch oder?

Und manchmal muss man sich eben auch die Frage stellen: Was wäre Nonfood ohne Food? Zunächst einmal würde es dann nur noch „Non“ heißen und wirklich niemand wüsste, was es damit eigentlich auf sich hat. In Nonfood steckt also schon von Natur aus das Wort „Food“. Ein Mix von Nonfood und Food ist somit ganz natürlich und kann zu etwas überaus Genialem führen. Unser „Nonfood-Wort zum Sonntag“ stammt daher dieses Mal aus der Kategorie „Wussten Sie schon?“:

Ein perfekter Mix aus Food und Nonfood hält seit über 2000 Jahren die Chinesische Mauer zusammen.

Ein perfekter Mix aus Food und Nonfood hält seit über 2000 Jahren die Chinesische Mauer zusammen. Foto: Vincent Guth – unsplash.com/liv.biz

Beim Bau der Chinesischen Mauer wurde also um 220 v. Chr. Mörtel verwendet, dem Reissuppe zugemischt wurde. Dieser Spezial-Mix wurde auch beim Errichten von Gräbern und anderen Stadtmauern eingesetzt. Der Grund für die unglaublich starke Symbiose, die über 2000 Jahre lang Regen und Sturm die Stirn geboten hat: Amylopectin – ein Polysaccharid, das in Reissuppe vorkommt. Er hat dem Mörtel Festigkeit verliehen und das Wachstum der Kalziumkarbonat-Kristalle angeregt.

Chinesische Wissenschaftler haben dies bereits vor einigen Jahren getestet und herausgefunden: Es funktioniert tatsächlich. Reis in Mörtel kann die Standfestigkeit von Gebäuden erhöhen. Die Wissenschaftler empfahlen sogar diesen Food-Nonfood-Mix bei der Restaurierung alter Bauten einzusetzen. Total genial oder?

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