Papierindustrie fordert: Staat muss Gasumlage übernehmen

Der Verband DIE PAPIERINDUSTRIE glaubt, dass die Produktion aufgrund steigender Kosten und einer drohenden Gasknappheit auf dem Spiel steht. Die Papierindustrie fordert, dass der Staat die für den Herbst geplante Gasumlage streicht und die vollen Kosten übernimmt.

28.07.2022 Jana Wilkens 0 Kommentare 1 Likes
Die Papierproduktion.

Die Papierproduktion. Foto: DIE PAPIERINDUSTRIE e.V.

Aus Sicht der deutschen Papierindustrie muss der Staat die für den Herbst geplante Gasumlage streichen und die vollen Kosten übernehmen. Gas wird seit vielen Jahren als Brückentechnologie propagiert. Verbraucher und energieintensive Industrien ziehen nach und tragen bereits jetzt die schwere Last exorbitant steigender Gaspreise. Durch die seit Anfang letzten Jahres stark eingeschränkte Gasversorgung Russlands sind diese inzwischen auf über 150 Euro/MWh gestiegen.

Es ist richtig und nachvollziehbar, dass der Staat den Gasimporteur Uniper vor der Pleite gerettet hat. Aber er sollte die Kosten nicht auf die Verbraucher oder die Industrie abwälzen. „Wer Solidarität fordert, muss sie auch selbst leisten“, erklärte der Verband DIE PAPIERINDUSTRIE.

Die Papierindustrie glaubt, dass die Produktion aufgrund steigender Kosten und einer drohenden Gasknappheit auf dem Spiel steht. Im schlimmsten Fall kann sie ihre wichtige Wertschöpfungskette nicht mehr mit Papier versorgen. Hierzu gehören beispielsweise Lebensmittel- und Arzneimittelverpackungen, Krankenhaus- und Pflegehygiene, Printmedien und vieles mehr.

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