Promi setzt sich für Orsay-Mitarbeiter ein

Julian F.M. Stoeckel ist bekannt als TV-Darsteller, Entertainer und Modedesigner. Und diese Bekanntheit nutzt er jetzt, um Orsay-Mitarbeitern neue berufliche Perspektiven zu schaffen.

09.05.2022 Julia-Marie Schüßler 0 Kommentare 5 Likes

Bekannt ist Julian F.M. Stoeckel als liebenswürdiger, sympathischer und ehrlicher Paradiesvogel. Er taucht in den verschiedensten Reality-TV-Formaten auf, aktuell zu sehen ist er zum Beispiel in „Club der guten Laune“ auf SAT.1. Aber die schillernde Stoeckel (Stoeckel beschreibt sich selbst gerne als Diva) mit der unverkennbaren Lache kann auch ernst. Am Donnerstag startete der Entertainer einen Aufruf auf seinen Social-Media-Kanälen: Hier möchte er allerdings nicht andere zur Hilfe animieren, sondern bietet selbst Hilfe an. Er ermutigt ehemalige Orsay-Mitarbeiter, mit ihm in Kontakt zu treten.

197 Filialen in Deutschland betroffen

Der Hintergrund: Bereits Ende Februar kündigte die Modekette Orsay an, 79 Läden in Deutschland Ende April schließen zu müssen. Verschiedene Medien wie zum Beispiel STYLEBOOK berichteten dann aber Ende März bereits vom nächsten Hammer: Demnach könnte Orsay zum 1. Juli komplett vom Markt verschwinden. Alle Verträge, also inklusive Arbeitsverträge, Mietverträge und Verträge mit Zulieferern und Partnerfirmen, sollen zu diesem Stichtag gekündigt werden. Die Zukunft ist ungewiss, Verhandlungen mit Partnern könnten die Mitarbeiter in den 197 Filialen in Deutschland retten.

Eine wichtige Geste

Eine Orsay-Filiale gibt es auch in Berlin-Steglitz. Und hier war Stoeckel wohl vor einigen Tagen zu Besuch, die Geschichte einer Mitarbeiterin beschäftigte ihn nachhaltig: „Ich hatte ein längeres Gespräch mit einer Mitarbeiterin, die ihren Job nach 20 Jahren bei Orsay verliert und keine neuen Perspektiven hat“, heißt es auf Stoeckels Facebook-Profil.

Für ihn ist also klar: Da muss er helfen. „Daher würde ich gerne allen ORSAY Mitarbeitern anbieten: Melden Sie sich bei mir (…) und ich versuche als Vermittler Ihnen an anderer Stelle neue Perspektiven zu bieten.“ Kontakte hat der Entertainer und Modedesigner viele, daher ist liv.biz sich sicher, dass sich hier wirklich funktionierende Optionen finden lassen. Ein tolles Beispiel, wie man seine Reichweite für wichtige Gesten in der Nonfood-Branche nutzen kann.

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