Schwarz Gruppe wird immer grüner

Auch die Schwarz Gruppe, zu der Kaufland und Lidl gehören, expandiert – und zwar in Sachen Kreislaufwirtschaft. Die Schwarz Gruppe kommt nämlich den Zielen ihrer gruppenweiten Plastikstrategie REset Plastic immer näher. So wird beispielsweise der Plastikeinsatz bei Eigenmarkenverpackungen zunehmend reduziert und die Recyclingfähigkeit der Verpackungen erhöht.

09.08.2022 Julia-Marie Schüßler 0 Kommentare 2 Likes
Die Schwarz Gruppe verfolgt eine Plastikstrategie namens REset Plastic bei den Eigenmarkenverpackungen von Lidl und Kaufland.

Die Schwarz Gruppe verfolgt eine Plastikstrategie namens REset Plastic bei den Eigenmarkenverpackungen von Lidl und Kaufland. Foto: Francesco Gallarotti – unsplash.com

Nachhaltigkeit, Sustainability, klimapositiv, klimaneutral, umweltneutral, Kreislaufwirtschaft: Die deutsche Nonfood-Branche wird grüner, Unternehmen geben ihr Bestes, um zukünftig einen möglichst grünen Fußabdruck zu hinterlassen. Die Schwarz Gruppe, zu der Lidl und Kaufland gehören, beschreibt sich selbst in einer Pressemitteilung als „Vorreiter der Kreislaufwirtschaft“. Denn: Die gruppenweite Plastikstrategie REset Plastic zeigt schon jetzt vielversprechende Erfolge. Wie das funktioniert? Die Schwarz Gruppe setzt dabei auf intensives Zusammenwirken der Schwarz Produktion, der Handelssparten Kaufland und Lidl und der Umweltsparte PreZero.

Die Ziele von REset Plastic

Zu den Zielen von REset Plastic zählen zum Beispiel, bis 2025 20 Prozent weniger Plastik und durchschnittlich 25 Prozent Rezyklat in den aus Plastik bestehenden Eigenmarkenverpackungen von Kaufland und Lidl einzusetzen, die Recyclingfähigkeit dieser Verpackungen soll außerdem zukünftig bei 100 Prozent liegen.

Status quo in der Schwarz Gruppe

Und so ist der Stand von REset Plastic im Geschäftsjahr 2021:

  • Der Plastikeinsatz wurde bei Eigenmarkenverpackungen von Lidl und Kaufland länderübergreifend bisher um 18 Prozent reduziert, in Deutschland sieht es sogar noch besser aus: Kaufland schraubte den Plastikeinsatz um 26 und Lidl um 22 Prozent zurück. Kurzer Reminder: Das Ziel liegt bei 20 Prozent Reduktion bis 2025.
  • Länderübergreifend werden derzeit durchschnittlich 14 Prozent Rezyklat in den aus Plastik bestehenden Eigenmarkenverpackungen von Kaufland und Lidl verwendet, bei Kaufland Deutschland sind es aktuell 29 Prozent, bei Lidl Deutschland 23 Prozent. Ziel: durchschnittlich 25 Prozent Rezyklat bis 2025. Erreicht werden konnte dieser Fortschritt durch die Umstellung der von der Schwarz Produktion hergestellten PET-Einwegflaschen auf 100 Prozent rPET (ausgenommen Deckel und Etikett).
  • Durchnittlich 50 Prozent Recyclingfähigkeit bei Eigenmarkenverpackungen in den 32 Ländern, in denen es Kaufland und Lidl gibt. Bei Kaufland Deutschland liegt die Recyclingfähigkeit bei 42, bei Lidl Deutschland bei 58 Prozent. Das zu erreichende Ziel liegt insgesamt bei 100 Prozent.
Fortschritte Erreichung REset-Plastic-Ziele. Grafik: Schwarz Gruppe

Fortschritte Erreichung REset-Plastic-Ziele. Grafik: Schwarz Gruppe

Die nachhaltige Zukunft der Schwarz Gruppe

Die Schwarz Gruppe ist ihren selbstgesteckten Zielen also schon ein gutes Stück näher gekommen. Ausruhen auf den bisherigen Erfolgen ist aber keine Option. Das Handelsunternehmen entwickelt stetig weitere nachhaltige Maßnahmen, um die Zielerreichung sicherzustellen. Und das übergeordnete Ziel ist eine nachhaltige Zukunft.

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