Sponsoring: Die Marke muss passen

Mit der Orthomol GmbH sponsert Geschäftsführer und Inhaber Nils Glagau auch andere Firmen und Vereine wie den Hamburger SV. Worauf es dabei ankommt und wie effektiv Sponsoring für das eigene Unternehmen ist, hat er liv.biz im Interview verraten.

19.04.2022 Julia-Marie Schüßler 0 Kommentare 3 Likes
Nils Glagau ist Investor mit der Rock B(r)and GmbH sowie Inhaber und GF bei Orthomol.

Nils Glagau ist Inhaber und Geschäftsführer der Orthomol GmbH. Foto: Orthomol

Welche Kriterien werden bei der Entscheidung herangezogen, einen Verein oder ein Unternehmen zu sponsern?

Wir sind kein klassischer Sponsor, sondern legen Wert darauf, dass unsere Marke in einem authentischen Umfeld eingebunden ist. Wir kennen uns bei Orthomol aus in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Sport. Daher sind wir im Profisport beispielsweise Partner des Hamburger SV oder auch des Deutschen Tennisbundes und dort vor allem mit unserem Produktsortiment in die Arbeit des medizinischen Stabs involviert.

Wie effektiv ist Sponsoring für das eigene Unternehmen?

Eine pauschale Aussage möchte ich da nicht treffen. Für meine Marke Orthomol sind Sponsorings vor allem im Profifußball eine Chance, in einer größeren, breiten Öffentlichkeit bekannter zu werden. Das ist nicht immer eins zu eins in abverkauften Packungen messbar, aber wir werten relevante Parameter aus und können beispielsweise einen Uplift in unserer Markenbekanntheit feststellen. Zudem legen wir häufig den Schwerpunkt auf digitale Maßnahmen, die dann direkt mess- und natürlich optimierbar sind.

Wie ist Sponsoring zwischen anderen Werbearten einzuordnen?

In meinen Augen ist Sponsoring, besonders im Sport, eine gute Möglichkeit, die eigenen Markenwerte zu unterstützen. Natürlich nur dann, wenn die Marke zur/m Gesponserten passt. Wir engagieren uns im Sport, weil wir wissen, dass viele Athletinnen und Athleten diverser Sportarten unsere Produkte verwenden oder ihre medizinischen Betreuenden sie im Rahmen integrierter Konzepte einsetzen. Dann ist Sponsoring für mich viel effizienter als beispielsweise eine breite Mediakampagne mit hohen Streuverlusten.

 

Hinweis: Artikel enthält werbliche Inhalte.

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