TV und der Einzelhandel

Der Fernseher gehört noch lange nicht auf den Schrottplatz. Dass TV immer noch wichtig für den Einzelhandel ist, erklärt uns heute das Nonfood-Wort zum Sonntag von Douglas-CEO Tina Müller.

29.05.2022 Julia-Marie Schüßler 0 Kommentare 2 Likes

Haben Sie eigentlich noch einen Fernseher im Wohnzimmer, der Küche oder gar im Badezimmer? Rund 39 Prozent der deutschen Privathaushalte haben 2021 laut Statista einen TV-Empfang, die durchschnittliche tägliche Fernsehdauer ist während Corona auf 220 Minuten im Jahr 2020 angestiegen, 2019 waren es noch 211 Minuten. Von 1200 von SPLENDID Research befragten Personen gaben 72,4 Prozent der 40-bis 49-Jährigen 2018 an, täglich einen Fernseher zu nutzen – bei 60- 69-Jährigen waren es sogar 86,8 Prozent. In den jüngeren Altersklassen punktete Video-on-Demand mit 69 Prozent bei den 15- bis 19-Jährigen, mit 55,8 Prozent bei den 20- bis 29-Jährigen. Kurzum: Deutsche sehen also noch fern, auch ganz analog. 

Hieraus ergibt sich weiterhin ein großes Potenzial für den Einzelhandel – nämlich in Bezug auf Werbung. Darüber hat auch Douglas-CEO Tina Müller auf der Hamburger Digitalmesse OMR gesprochen. Von ihr stammt das Nonfood-Wort zum Sonntag in dieser Woche:

„TV ist enorm.“

Müller führte weiter aus, dass TV in Deutschland ungeschlagen für den Reichweiten-Aufbau ist. In anderen Ländern funktioniere TV vergleichsweise nicht so gut.

Welche Rolle der Fernseher aus der Sicht eines Elektro-Experten heute noch spielt, erfahren Sie morgen bei liv.biz. Wir wünschen einen frischen Wochenstart.

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