Über Nonfood im Handelshof …

Welche Rolle spielt eigentlich Nonfood bei der Handelshof-Gruppe? liv.biz hat nachgefragt.

Interview mit dem Handelshof-Geschäftsleiter in Hamburg-Harburg Jörn Sörensen

Von Jana Wilkens und Jakob Seeber

15.03.2022 0 Kommentare 5 Likes

Nonfood ist in der Handelshof-Gruppe nicht mehr wegzudenken: über 60.000 verkaufte Artikel 2021, rund 82 Millionen Euro Umsatz, was etwa 13 Prozent am Gesamtumsatz ausmacht. Bei den Produkten setzt der Handelshof auch immer wieder auf Startup-Artikel. liv.biz hat mit Jörn Sörensen, Geschäftsleiter vom Handelshof Hamburg, über die Zukunft des Nonfood-Sortiments, Nachhaltigkeit und Digitalisierung gesprochen. 

Jörn Sörensen, Geschäftsleiter vom Handelshof in Hamburg-Harburg.

Jörn Sörensen, Geschäftsleiter vom Handelshof in Hamburg-Harburg. Foto: Peter Nossek

Was macht Ihr Nonfood-Sortiment einzigartig?  

In erster Linie Vielfalt​. Und diese erreichen wir mit einer Sortimentsbreite und -tiefe. Außerdem setzen wir auf Schnelligkeit in der Beschaffung neuer Artikel, Kundenwünsche sind häufig innerhalb von 48 Stunden erfüllt.​  

Wie spiegelt sich die Digitalisierung im Sortiment wider? 

Viele Artikel werden immer digitaler, es gilt: weg vom Papierkram hin zum Digitalen. Auch das Internet ist ein Thema, hier schlägt aber häufig und gerade in Zeiten von Beschaffungsproblemen die Verfügbarkeit den letzten Cent am Preis. Und das Internet macht eines besonders wichtig: Wir brauchen gut geschultes Personal. Denn häufig ist der Kunde durch die Onlinewelt schon sehr gut informiert. 

Wie sieht Nachhaltigkeit in Ihrem Nonfood-Segment aus? 

Wir arbeiten mit vielen Lieferanten zusammen, die eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgen​. Ein Beispiel hierfür sind die Recycling Bio Servietten Duni.

Und wie stehen Sie zu nachhaltigen Verpackungen?  

Wir setzen vermehrt auf Mehrwegverpackungen statt Einwegverpackungen, die unsere Kunden beim To-Go-Geschäft ausgeben können. Bei der Aufnahme von Einwegverpackungen und Geschirr achten wir verstärkt auf nachhaltige Materialien. Gemeint sind damit zum Beispiel Teller, Bestecke, Schalen oder Menüboxen aus Pappe, Zuckerrohr, Palmblatt, Agrarreste, Bambus oder Birkenholz. 

Wie erweitern Sie Ihr Nonfood-Sortiment? Was inspiriert Sie? 

Inspirationen gibt es auf Messen, online und in Zeitungen​, oftmals kommen auch Lieferanten auf uns zu. Aktuell sind das selten Startups, aber wir haben in der Vergangenheit schon viele Startups beim Start begleitet. So werden zu jeder Staffel „Die Höhle der Löwen“ 10 bis 15 Startup-Artikel in das Sortiment aufgenommen​. Wir versuchen Trends ganzheitlich und tief zu begleiten, zum Beispiel von der Kaffeemaschine, zum Kaffeevollautomaten bis zum Siebträger für (Home) Barista für Latte Art.  

Stichwort Corona: Sind Sie auch von den Lieferengpässen im Nonfood-Bereich betroffen?  

Ja sind wir!​ Eigentlich sind alle Warengruppen im Nonfood-Segment betroffen. Die Ursachen sind vielfältig: Pandemie, Container-Verfügbarkeit, Frachtkosten und vieles mehr. 

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