Warum MÄC GEIZ ein Uplift brauchte …

In Zeiten von Inflation, Preissteigerungen und zunehmender Kunden-Unsicherheit aufgrund des Ukraine-Krieges setzt MÄC GEIZ auf ein Rundum-Makeover. Die Stores wurden umgebaut, das Sortiment attraktiver gestaltet, Logo, Claim und Website wurden aufgefrischt. Warum das gerade jetzt notwendig war, erklärt MÄC-GEIZ-CEO Kay Linke im liv.biz-Interview.

29.06.2022 Julia-Marie Schüßler 0 Kommentare 5 Likes
Kay Linke, CEO MÄC GEIZ Handelsgesellschaft mbH

Kay Linke, CEO MÄC GEIZ Handelsgesellschaft mbH. Foto: MÄC GEIZ

Warum war ein Relaunch notwendig? Worauf wurde bei der Umstrukturierung besonders geachtet?

Der letzte größere Umbau am POS liegt einige Jahre zurück. Die Filialen haben eine Veränderung und ein Uplift benötigt, um dem Kunden ein besseres Einkaufserlebnis und attraktiveres Sortiment zu bieten. Bei der Umstellung wurde auch auf eine möglichst kostenschonende aber zugleich effektive Veränderung der ladenbaulichen Begebenheiten geachtet. Es wurde ein professionelles Flächenmanagement implementiert, was auch die Gänge spürbar entlastet hat. Es blieb kein Stein auf dem anderen: das Category Management hat das komplette Sortiment in einem sehr sportlichen Zeitplan hinterfragt, neu konzeptioniert und gemeinsam mit Marketing und Vertrieb einen neuen Sortimentsmix geschaffen. Wir haben unser Logo, unseren Claim und unseren Markenauftritt aufgefrischt und auch unsere Website auf ein neues Level gehoben.

Unsere Mitarbeiter in den Filialen und das Kundenfeedback waren durchgängig positiv, wobei wir nicht stehenbleiben, sondern uns weiter jeden Tag fragen, was wir für den Kunden und unsere Mitarbeiter in den Filialen noch besser machen können. Wir stehen für persönliche Kontakte und ein gut abgestimmtes Sortiment, welches für den Kunden wirklich relevant ist – eben „Dein Discounter“.

Einblicke in eine MÄC-GEIZ-Filiale nach erfolgreichem Uplift. Foto: MÄC GEIZ

Inwiefern hat sich das Kaufverhalten der Kunden im Nonfood-Sektor verändert?

Wir befinden uns in sehr dynamischen Zeiten und die Ereignisse der letzten beiden Jahre haben uns immer wieder deutliche und schnelle Veränderungen des Kaufverhaltens der Kunden gezeigt. Insbesondere seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges beobachten wir eine allgemeine Unsicherheit und eine Fokussierung auf wichtige Artikel des täglichen Bedarfs, welche wir aber von Drogerieartikeln, über Schreibwaren bis hin zur Nutella auch anbieten.

Was ist Ihr USP?

Wir realisieren auf sehr kleinen Flächen ein sehr breites Warenangebot. Wir sind ein Nahversorger und bestechen durch unsere Mischung aus verlässlichem Standardsortiment und überraschendem Aktions- und Saisonsortiment von je circa 3000 Artikeln. Neben über 1000 neuen Produkten im Jahr bieten wir dem Kunden zuverlässig ein Sortiment in der Standardregalierung an. Wir befinden uns da wo der Kunde ist und ermöglichen dem Kunden kurze Wege, da unsere Filialstandorte verdichtet sind und sich in guten Lagen befinden.

Welche Werbemittel sind für Sie bei welchen Zielgruppen am wichtigsten?

Das Printprospekt spielt noch eine entscheidende Rolle. Wir versorgen 4,5 Millionen Haushalte circa alle zwei Wochen mit Printprospekten. Der erweiterte Zugang, auch zu jüngeren Zielgruppen, war auch ein wesentliches Ziel des Projektes. Wir haben die Kanäle Instagram, Facebook sowie unserer eigenen digitalen Kundenkarte (MÄC GEIZ App) aufgebaut und sehen, dass MÄC GEIZ sehr verschiedene Kundengruppen anspricht.

Inwieweit können Sie dem Namen „MÄC GEIZ“ in Zeiten steigender Inflation noch gerecht werden?

Wir achten stets auf ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsangebot und haben die Marktpreise im Blick. Gerade in Zeiten steigender Kosten und gut kalkulierter Einkaufsbudgets bieten wir gute Alternativen, insbesondere durch unser starkes Eigenmarkensortiment.

MÄC GEIZ im Metaverse: Ist das denkbar?

Zu einer zielgerichteten Arbeitsweise gehört für mich auch Fokus. Dieses Thema ist derzeit für uns nicht wichtig. Da warten wir die allgemeine Entwicklung ab und fokussieren uns auf unser stationäres-beziehungsweise Omnichannel-Konzept. Da kann man jeden Tag noch viele Dinge verbessern.

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