Wenn Zitrone und Kaktus zum Kuscheln einladen …

Manchmal haben wir uns auch als Erwachsene ein Lieblingskuscheltier aus der Kindheit bewahrt. Und manchmal kaufen wir uns sogar neue Begleiter aus Plüsch – weil sie einfach so toll aussehen wie die Amuseables von Jellycat. Bei liv.biz erfahren Sie, warum auch Erwachsenen Kuscheltiere ganz schön wichtig sein können.

11.04.2022 Julia-Marie Schüßler 0 Kommentare 7 Likes
Eine Zitrone aus Plüsch – die will man auch als Erwachsener richtig knuddeln.

Eine Zitrone aus Plüsch von Jellycat – die will man auch als Erwachsener ganz doll knuddeln. Foto: Minicatwalk

Hand aufs Herz: Erinnern Sie sich noch an Ihr liebstes Kuscheltier aus der Kindheit oder hat es sogar einen Ehrenplatz bei Ihnen zu Hause? Ich bin ehrlich: Meine Plüsch-Tigerente hat vor ein paar Wochen den Weg aus der Kellerkiste wieder auf die Couch gefunden – der treue Begleiter hat ein Leben in Dunkelheit wahrlich nicht verdient. 24 Stunden am Tag war die Tigerente früher im Einsatz, ein tröstender Retter in allen Lebenslagen.

Kuscheltiere im Erwachsenenalter?

Was im Kindesalter eine grundlegende Rolle spielt, ist im Erwachsenenalter auch manchmal noch ganz schön bedeutend, sagt die Psychologische Psychotherapeutin Eva Klein: „Kuscheltiere können uns im Erwachsenenalter noch sehr wichtig sein, weil sie in der Kindheit einen emotional sehr hohen Stellenwert hatten.“ Wir behalten sie aus nostalgischen Gründen, aber auch, weil sie unsere Grundbedürfnisse nach Bindung, Nähe und Geborgenheit befriedigen. „Man kann schließlich zu allen belebten oder unbelebten Dingen eine emotionale Bindung aufbauen. Seien es andere Menschen, Tiere oder eben auch Gegenstände wie Kuscheltiere. Es hilft natürlich, dass die meisten Kuscheltiere süß und flauschig sind“, sagt Klein. Wir behalten also unsere treuen Begleiter, da wir sie noch ganz schön liebhaben – eben genau wie früher.

Es gibt aber auch flatschneue Kuscheltiere, die im Erwachsenenalter unsere Aufmerksamkeit erregen können. Einige davon suchen in dem Onlineshop Minicatwalk ein Zuhause. „Wir haben viele erwachsene Kunden, die sich die Kuscheltiere selbst kaufen und auch sammeln. Das ist wirklich ein schönes Hobby und kann auch einen therapeutischen Effekt haben. Wer schaut nicht gern in strahlende, süße Gesichter, wenn er sich im Zimmer umschaut“, sagt die Inhaberin Sonja Ludscheidt. Denn eines ist klar: „Auch im Erwachsenenalter können Kuscheltiere einen tröstenden Charakter darstellen. Sie machen das Leben ein wenig bunter und lustiger.“

Zitrone, Avocado und Kaktus aus Plüsch

Und da kommen die sogenannten Amuseables von Jellycat ins Spiel: Das sind Alltagsgegenstände mit freundlichen Gesichtern, manchmal sind es auch Weihnachtsaccessoires oder Lebensmittel. So findet man bei Minicatwalk eine lachende Zitrone, eine Avocado mit Pudelmütze, einen niedlichen Kaktus oder einen Kaffe-to-go-Becher mit Augen und Mund. „Diese sind bei unseren Kunden auch sehr beliebt.“ Und die kaufen die Plüschtiere entweder für sich selbst oder ihre Kinder: „Wir erleben bei Minicatwalk sehr häufig Eltern, die sehr viel Wert darauflegen, dass ihr Kind mit genügend niedlichen, aber auch kuscheligen Stofftieren ausgestattet ist“, sagt Ludscheidt. Denn der alltägliche Begleiter und Beschützer des Kindes will sorgsam ausgewählt sein, sodass sie auch über längere Zeit dem Kind ein kleiner Freund sein können.

Eine Avocado mit Pudelmütze von Jellycat.
Eine Avocado mit Pudelmütze von Jellycat. Foto: Minicatwalk
Ein Kaktus aus Plüsch ist gar nicht stachelig.
Ein Kaktus aus Plüsch ist gar nicht stachelig. Foto: Minicatwalk
Auch ein Kaffee-to-go lädt zum Kuscheln ein.
Auch ein Kaffee-to-go lädt zum Kuscheln ein. Foto: Minicatwalk

Warum Kuscheltiere so wichtig sind …

Denn für die weitere menschliche Entwicklung können Stofftiere auch eine tragende Funktion übernehmen: „Kuscheltiere können gute sogenannte ‚Übergangsobjekte‘ darstellen, die Grundbedürfnisse befriedigen und es dem Kind gleichzeitig ermöglichen, sich von den Eltern zu lösen. Und zwar ohne, dass ein zu großes Defizit bei den Bedürfnissen entsteht“, sagt Klein. Für manche Aufgaben im Leben hätten Kinder nicht genug Ressourcen, Eltern könnten wiederum auch nicht alles kompensieren, sodass das Kuscheltier ein hilfreiches Objekt sein kann. „Später im Leben ist man dann selbst breit genug aufgestellt und braucht das Kuscheltier nicht mehr. Aber man kann immer noch eine emotional andauernde Bindung dazu haben, weil es eben mal (gefühlt) existenziell wichtig war“, sagt Klein.

Und so kommen eingestaubte Tigerenten wieder aus dem Keller oder neue stylische Kuscheltiere von Jellycat halten Einzug in die eigenen vier Wände. Hier könnten in Zukunft auch noch spannende Kreationen folgen: „Gerade das Jellycat-Team ist unglaublich kreativ und der Fantasie sind keine Grenze gesetzt. Es sind ja jetzt schon viele verschiedene Kollektionen herausgekommen, aber wie wäre zum Beispiel ein kleines niedliches Kuscheltier-Sofa oder ein Stuhl? Ach, lassen wir uns einfach überraschen“, sagt Ludscheidt. liv.biz kann es kaum erwarten. Tolle, neue Plüschfreunde gibt es hier.

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